Open-Air-Gottesdienst

Open-Air-Gottesdienst mit Apostel Kasper in Bestensee

…am 07.06.2026 war es endlich soweit. Unser Apostel besuchte die Gemeinde Bestensee und es konnten knapp 150 Gottesdienstteilnehmer diesen wunderbaren Open-Air Gottesdienst erleben. Viele Gäste und auch der Bürgermeister der Gemeinde Bestensee waren zugegen.

An diesem Tag wurden unsere Schwestern Cassandra und ihre Tochter Aurelia versiegelt und die Freude bei ihnen und der Gemeinde war deutlich sichtbar. Auch die vielen musikalischen Beiträge umrahmten den Gottesdienst in toller Art und Weise. Anschließend konnten sich alle Teilnehmer noch bei vielen Leckereien und schönen Gesprächen austauschen.

Hier der Bericht zum Gottesdienst von unserer Cassandra und auch Gedanken von unserer lieben Joanna, die vor 1,5 Jahren in der Gemeinde Bestensee versiegelt wurde….

 

“Mama, wann ist nochmal der Tag, an dem wir den Heiligen Geist bekommen?”

Am Sonntag, den 7.6.26, sind wir mit besonders großer Vorfreude zum Gottesdienst gegangen. Gottesdienst unter freiem Himmel mögen wir schon gern, das Beisammensein danach ist auch immer ein Grund zur Vorfreude und an diesem Sonntag war nun auch noch der Apostel da, um uns im Rahmen der Heiligen Versiegelung den Heiligen Geist zu spenden.

Angekommen im Garten von Priester Förster, erwartet uns ein Meer ausstrahlend lächelnden Gesichtern, so viele liebe Worte und herzliche Umarmungen.

Für mich hat die Kirchengemeinde immer das Bild eines Schiffes. Ein großes Ruderboot mit Segeln, welches man aus Wikingerfilmen kennt. Es sitzen die unterschiedlichsten Menschen darin.

Die einen kennen sich besser, andere weniger. Jeder hat unterschiedliche Stärken und Schwächen; erfüllt in diesem Schiff unterschiedliche Aufgaben und doch sind alle zusammen auf dieser Reise zu einem gemeinsamen Ziel. Immer dem Horizont entgegen, ohne genau zu wissen, was am Ende der Welt auf sie wartet. Und doch voller Zuversicht, dass es etwas Großartiges sein muss.

Mal rudern die einen so kräftig, dass ein anderer kaum hinterherkommt. Manch einer steht an Deck und sucht noch seinen Platz. Und manchmal kommt so ein Schiff auch ins Wanken und Schaukeln; und dann geht auch mal jemand über Bord.

Wie schön, dass es dann auch andere Schiffe gibt, die sich auf dieselbe Reise gemacht haben. Und dass Frieden zwischen diesen Schiffen herrscht. Man einander anerkennt, aufeinander zugeht, voneinander lernt, miteinander umzugehen. Und an Tagen wie diesem Sonntag ist dieses große Schiff umzingelt von kleinen Ruderbooten, die sich andocken. Einige nur für ein kleines Stück, nur für diesen Nachmittag, andere docken wieder ab, aber kommen immer mal wieder und manche bleiben einfach.

So war es auch bei uns. Denn auch wir waren vor ein paar Jahren als kleines Ruderboot zu einem OpenAir Gottesdienst angedockt. So nach dem Motto: Man kann es sich ja mal anschauen. Und so schauten wir; immer mal wieder, dann immer häufiger. Und immer wurden wir mit offenen Armen empfangen, nie hat jemand an uns gezogen oder irgendeine Erwartung an uns gestellt. Wir durften einfach nur neugierig sein und erleben, was die Menschen hier bewegte. Und das war vor allem einer, der Kapitän des Schiffes: Jesus Christus. Der, der die Richtung vorgibt, der als Vorbild dient, der die Verbindung zwischen Himmel und Erde bereitet.

Er wurde unser Freund, unser Tröster, und auch unser Vorbild. Und so stiegen wir am letzten Sonntag aus unserem kleinen Ruderboot über in das große Schiff, finden unseren Platz und gehen auf die Reise. Immer dem Horizont entgegen.

Erfüllt mit dem Heiligen Geist und dem warmen Gefühl in unseren Herzen, hier gehören wir hin.

Cassandra-

 

Gedanken von Joanna:

Am 7. Juni, einem wunderbar sonnigen Sonntag, fand auf dem Grundstück unseres Priesters Tommy und seiner wundervollen Familie ein Open-Air-Gottesdienst der ganz besonderen Art statt. Alles war so liebevoll hergerichtet, es war geradezu perfekt.

Die Hauptpredigt hielt unser lieber Apostel Kasper, der es in gewohnt klarer und verständlicher Form vermochte, uns mit Gedanken zu unserem Glauben zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen.

Und er konnte dieses traumhafte Ambiente nutzen, um zwei Versiegelungen vorzunehmen.

Dieser zweifelsfrei denkwürdige Sonntag wurde möglich, weil außer der Familie Förster noch unzählige Helfer aus der Gemeinde schon am Abend vorher Stühle, Tische und Zelte auf- und am Sonntagabend auch wieder abgebaut haben.

Für das Zusammensein nach dem Gottesdienst haben ebenfalls viele Gemeindemitglieder ein sehr vielseitiges Buffet mit Haupt- und Nachspeisen hergerichtet. Weiterhin wurde gerillt und ein Getränkestand von der Gemeindejugend betreut.

Und als ob das noch nicht genug wäre, gab es noch einen ganz besonderen Eiswagen und ein Kasperletheater.

Ich kann diesen herrlichen Gottesdienst unter Gottes Sonne mit wenigen Worten nur unzureichend beschreiben, allein all die engelsgleichen Gesangseinlagen und die versierten Instrumentalisten, aber ich danke euch allen, wirklich jedem einzelnen von euch, der diesen Open-Air-Gottesdienst möglich gemacht hat, von ganzem Herzen.